Bio-Lammfleisch vom Spiegelschaf

Vom Höfli im Safiental. Vom anderen guten Ende der heilen Welt.   


Der Betrieb 

Anita und Simon haben das Höfli im Jahr 2011 von Simons Eltern übernommen und führen den Betrieb nun in der fünften Generation. Anita ist Bauerntochter und  kommt aus Emmetten (Nidwalden) und hat den Weg ans Ende der Welt zu Simon via Floristinnenlehre in Gersau und Bluemelaube in Zug und das Openair Rheinwald gefunden. Simon wiederum machte seinen (Um-)weg über das Agronomiestudium an der ETH und wissenschaftlicheTätigkeiten in Zürich über Agrar- und Regionalpolitik, im Vollzug der Agrarpolitik beim Kanton Graubünden und über das Openair Rheinwald zu Anita und zurück zu seinen Wurzeln ins Safiental. Im Bild sind die beiden hoch über Bariloche in Argentinien. Inzwischen sie nicht mehr zu zweit unterwegs, sie werden von Tochter Lara (2015) und Stammhalter Noah (2017) begleitet.

 

Seit rund 30 Jahren wird der Betrieb biologisch und relativ extensiv bewirtschaftet. Die rund dreissig ha Landwirtschaftliche Nutzfläche liegen zwischen 1400 und 1850 m.ü.M., etwa die Hälfte davon sind ökologische Ausgleichsflächen. Erarbeitet haben dies vor allem Simon's Eltern, Barbara und Hampi (im Bild bei den Walihütta). Sie sind immer für Rat und Tat bereit! Herzlichen Dank!


 

 

Mit der Betriebsübernahme im Jahr 2011 und dem Entschluss, Schafe statt Kühe zu halten, wurde an den bestehenden Stall eine neue Halle aufgestellt. Im Bild wird gerade das letzte Element der Tragkonstruktion aus eigenen Bäumen aufgestellt. Für die Konzeption und Ausführung der Holzarbeiten waren Thomas Schmid und Arthur Gredig verantwortlich. Man sagt, im Safiental sei es 9 Monate Winter und 3 Monate kalt. Die Winterfütterung im Stall beginnt Ende Oktober und dauert bis Mitte Mai. Mit dem neuen Stallteil haben die Schafe und Herdenschutzhunde für diese lange Zeit eine optimale und tierfreundliche Unterkunft.


 

Durch die Höhe des Stalles und die offene, durch eine Windschutznetz geschützte Front verfügt der Stall über ein gutes und gesundes Klima. Zudem erhalten die Tiere fast täglich Auslauf im Freien (welchen vor allem die jungen Lämmer sehr geniessen) und verfügen über weit mehr Platz, als es die Tierschutznormen verlangen. Im alten Stallteil, dem ehemaligen Rindviehstall, ist der Kreissaal eingerichtet. Hier kommen die meisten Lämmer zur Welt und verbringen die ersten Tage ihres Lebens zusammen alleine mit ihren Müttern. Wenn alles stimmt und alle gesund sind, kommen sie zurück in die Herde im neuen Stallteil.