Bio-Lammfleisch vom Spiegelschaf

Vom Höfli im Safiental. Vom anderen guten Ende der heilen Welt.   

Die Alp

Den Sommer verbringt die grosse Mehrheit unserer Schafe auf der Alp Scalutta/Bruschg zuhinterst im Safiental auf der rechten Talseite.


 

Bei der Schafannahme auf dem Chüabärg frühmorgens. Im Hintergrund sind unsere Schafe inkl. Herdenschutzhunde zu sehen. Sie haben den 2-stündigen Fussmarsch vom Höfli ins Thal sowie das Klauenbad und die Spitze der Tierärztin gegen Endo-und Ektoparasiten bereits hinter sich. Bald geht es los hinauf auf die Alp und der Platz im Pferch wird frei für die nächsten Schafe. Zuvor nehmen die Treiber aber noch eine Stärkung zu sich.


 


 


 

Oben auf der Alp angekommen, Simon und Snoopy ruhen sich aus


 


 


 


 


 


 

Nebst unseren Schafen sind noch rund 450 andere Schafe von ca. 15 Bauern auf der Alp. Wie zum Beispiel diese gehörnte Heidschnucke, die sich am neuen Mineralsalzstein zu schaffen macht.


 


 


 


  

Jedes Wochenende werden die Schafe in eine neue Weide getrieben. Insgesamt sind 6 Koppeln vorhanden. So haben die Schafe immer frisches Futter und die Gefahr der Verwurmung ist relativ gering. Der spektakulärste Trieb ist jeweils durch das Tobel zwischen dem Innerbruschg und Scalutta, wo sich die Schafe wie Perlen auf einer Schnur aufreihen. Wenn die letzten Schafe das Tobel in Angriff nehmen, sind die ersten schon auf der anderen Seite in der neuen Weide angekommen.


 


 

Dante und Rifle freuen sich jeweils sehr über Besuch! Dies geschieht im Minimum alle 3-4 Tage. Die Zäune werden kontrolliert und wenn nötig repariert oder ausgemäht, die nächste Koppel wird vorbereitet, Salzsteine ausgebracht und natürlich die Schafe angeschaut und wenn nötig und wenn möglich gepflegt und letztlich auch das Futtersilo für die Schutzhunde aufgefüllt. Und meist nimmt man sich auch etwas Zeit , die wunderbare Aussicht und Natur dort oben zu geniessen!





Die bunt gemischte Herde bei der Alpentladung.








Die Treiberinnen und Treiber diskutieren die letzte erfolgreiche "Züglata" des Alpsommers 2014.